Pressemeldungen

13.02.2017
Freie Wähler stellen die Weichen für die kommenden Wahlen- Keine Koalitionsaussage vor der Landtagswahl

Kürnach. In einer Klausurtagung des Bezirksverbandes der Freien Wähler in Unterfranken, an der auch die Vorsitzenden der Kreisvereinigungen teilgenommen haben, wurden wesentliche Eckepunkte festgelegt und Strategien für die nahe und ferne Zukunft besprochen.

In der Veranstaltung, welche vom stellv. Bezirksvorsitzenden Manfred Dülk (Kürnach) , in Abwesenheit des bei der Bundespräsidentenwahl weilenden Vorsitzenden Thomas Zöller (Mönchberg) geleitet wurde, gab man eine deutliche Richtung vor. „Politik für die Menschen und ihren Problemen, mehr Bürgerbeteiligung an vorderster Stelle“ so Dülk, sei das klare Ziel der Freien Wähler. Viele Bürger wenden sich von den etablierten Parteien ab, da sie sich dort nicht mehr vertreten fühlen. „Das Interesse der Menschen an der Politik ist zwar so groß wie nie“, so der Landtagsabgeordnete Dr. Fahn (Erlenbach) „trotzdem wächst laut einer Studie die Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien.“

Die Probleme im ländlichen Raum wie das Aussterben von Ortskernen, Nahverkehr, fehlende Infrastruktur, Finanznot der Kommunen sind die Kernthemen, welche es an erster Stelle zu bearbeiten gibt“ so Landrätin Tamara Bischof (Kitzingen). Dülk verwies aber auch auf Probleme wie die neue Regelung der Strassenausbaubeiträge, wo sich die Kommunen und Bürger von der Staatsregierung alleine gelassen sehen. Ein weiteres Thema ist die Wohnungsknappheit und überhöhte Mietpreise im Speckgürtel um die Großstädte, so dass viele Rentner und Alleinerzeihende sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten könnten.

Die Freien Wähler, so die klare Vorgabe der Versammlung, werden in ihren Wahlprogrammen diese Probleme konkret aufnehmen und Hilfe anbieten. Eine diesbezügliche Konzeption wird erstellt werden.

In einer internen Abstimmung unter den knapp 30 Teilnehmern der Veranstaltung entschied sich eine überwältigende Mehrheit von neunzig Prozent dafür, sich im Vorfeld der Landtagswahl für keine Koalitionsaussage zugunsten einer Partei auszusprechen. Wichtiger als eine evtl. Regierungsbeteiligung ist für die Freien Wähler, dass ihre Zielvorgaben und die Anliegen der Bürger gewahrt und umgesetzt werden.

Das politische Feld darf nicht den Protestparteien überlassen werden, „so Fahn wörtlich“, wir Freien Wähler stehen nicht nur für Kritik, wir zeigen Lösungen auf!“ In diesem Auftrag sehen die Freien Wähler in Unterfranken ihre Stärken,

Aber auch derer Blick über den Tellerrand ist für die Freien Wähler wichtig; daher veranstalten sie am Samstag, dem 25.3.ab 11 Uhr einen „Eine Welt Empfang“ in Würzburg.