19.12.2016
20 Jahre Geflügelzuchtverein in Mönchberg mit Thomas Zöller und Landrat Jens Marco Scherf am 19.11.16

Liebe Geflügelzüchter, werte Damen und Herrn,

gerade hier nach Mönchberg kam ich recht gern.

 

Obwohl die Veranstaltung stand auf der Kippe,

geht es doch um Vogelgrippe,

 

hier in Mönchberg ging es noch einmal gut,

die letzte Ausstellung in Bayern, das macht mir Mut

 

Zumal ich mich hier, als Freier Wähler Mann,

dank Thomas doch relativ sicher fühlen kann.

 

Für mein Grußwort habe ich ein wenig recherchiert,

und war erstaunt, fast schon konsterniert,

 

wie viele Menschen im Lande, ich sag es gelind,

dem Thema Geflügelzucht zugetan sind.

 

180.000 Menschen in mehr als 4600 Vereinen,

das ist schon erstaunlich, so will es mir scheinen.

 

Gerade für mich, weil es „nur“ um Geflügel geht,

das meistens nur auf der Speisekarte steht.

 

Doch weit gefehlt, ich sage es nun,

damit würde man Ihnen Unrecht tun.

 

Denn jetzt weiß ich, es geht in diesem Verein,

auch, aber nicht nur um das Verspeisen allein.

 

Vielmehr geht es um Lebewesen in Gestalt,

und zwar um deren Zucht und deren Erhalt.

 

Erhalt der Artenvielfalt, welche die Natur gegeben,

und um die Zucht neuer und alter Rassen eben.

 

Sie alle wollen die genetische Vielfalt erhalten,

und mit der Zucht Altes bewahren, Neues gestalten.

 

Ehrenamtliche Arbeit gepaart mit Gemütlichkeit,

zum Wohle der geflügelten Freunde im Federkleid.

 

Gewürzt mit Natur- und Umweltschutzgedanken.

Ihnen fühle ich mich verbunden, ohne Schranken.

 

Denn, wenn man seine Freizeit so sinnvoll einsetzt,

Zeit und Arbeit aufwendet, Natur und Leben schätzt,

 

dann sind das Werte und natürlich auch Ziele,

denen ich mich auch schon lange verbunden fühle.

 

Darum sage ich danke an dieser Stelle hier,

schön dass ich hier sein darf, es ist ein Pläsier.

 

Mit Ihnen zusammen, in diesem herrlichen Rahmen,

mit allen die heute nach Mönchberg her kamen,

 

um die Kreis- und Kreisjugendschau zu begehen,

deren Protagonisten hier vor uns allen stehen.

 

Und noch mehr freue ich mich, ohne rumzueiern,

mit Ihnen Ihr 20 Jähriges Jubiläum zu feiern.

 

Bevor meine grüßenden Worte nun enden

möchte ich noch ein geflügeltes Wort verwenden.

 

Da lachen ja die Hühner, mögen Sie jetzt denken,

doch warten Sie ab, wohin sich meine Worte lenken.

 

Wer war zuerst die Henne oder das Ei,

Ihnen persönlich ist dies wohl einerlei.

 

Denn das schönste Geflügel im Geflügelzuchtverein

das war und wird immer der Zapfhahn sein.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen heute zu Hauf,

einen erfolgreichen und zudem gemütlichen Verlauf.